Hier können Sie das aktuelle Programm der Spielzeit 2012/13 herunterladen
Pressestimmen
Allgemeine Zeitung Mainz (22.11.2011)
Strahlende Blechbläser
Der breiteren Masse unbekannte Werke in ein Konzertprogramm aufzunehmen, birgt immer das Risiko mangelnder Akzeptanz, weswegen die Mainzer Meisterkonzerte diesen klingenden Bildungsauftrag wahrnehmen, indem sie das „Neue“ stets durch Bekanntes flankieren lassen. Durch diese Melange sorgen sie nicht nur für ein volles Haus in der Rheingoldhalle, sondern immer auch für lebendige Abende, die nicht zuletzt durch die handverlesenen Instrumentalsolisten noch mehr an Brillanz gewinnen.
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Allgemeine Zeitung Mainz (2.11.2011)
Per Postkutsche an den Strand
Die Mainzer Meisterkonzerte in der Rheingoldhalle tragen stets einen Titel, der mal eine deutliche Sprache spricht, mal bewusst kryptisch andeutet, welche Assoziationen die zu hörende Musik hervorrufen könnte. Die jüngste Soiree mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter Karl-Heinz Steffens hatte das Motto „Farbenspiele“ - ein Axiom, das so vieles bedeuten kann, wie das Farbspektrum Schattierungen und Nuancen bereithält. Die Staatsphilharmoniker verstanden es indes, mit Verve in diesen „Tuschekasten“ hineinzufahren, und schufen mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Camille Saint-Saëns und Claude Debussy ansprechende Klangbilder.
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Frankfurter Allgemeine Zeitung (1.11.2011)
Spaltklangdelikatesse
Wie sehr Wolfgang Amadeus Mozart in seiner Zeit auch für die Sphäre der Unterhaltungsmusik maßstäbliche Ansprüche begründet, offenbaren vortrefflich seine 13 Serenaden. Nicht nur wird das jeweilige Klangbild kontrastreich differenziert und so immer wieder auch zur klingenden Delikatesse. Zur Abwechslung werden manchmal auch mehrsätzige Concerti eingeblendet. Die Serenade Nr. 9 D-Dur KV 320 etwa, mit der die unter der Leitung ihres Chefdirigenten Karl-Heinz Steffens musizierende Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz ihr "Mainzer Meisterkonzert" in der dortigen Rheingoldhalle eröffnete, enthält ausgeprägt konzertante Passagen und fordert für das zweite Trio des zweiten Menuetts sogar ein Posthorn. Kurzweiliger hat ein Komponist wohl ein dermaßen ausgedehntes Werk in sieben Sätzen mit nahezu 45 Minuten Spieldauer kaum gestalten können, sofern er das seriöse Fach nicht verlassen wollte.
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Mainzer Allgemeine Zeitung (26.10.2011)
Über Rockmusik in die Klassik-Welt
Mit Kompositionen von Mozart, Camille Saint-Saëns und Claude Debussy startet die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz am kommenden Sonntag, 19.30 Uhr, in die Saison 2011/12 der Mainzer Meisterkonzerte. Der Klangkörper aus Ludwigshafen bestreitet traditionell fünf Konzerte der Klassikreihe in der Rheingoldhalle. Wir sprachen mit dem Intendanten Rainer Neumann.
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Allgemeine Zeitung Mainz (20.09.2011)
Präzision und gewaltiges Können
Anders als die Kompositionsform der Rhapsodie, eine Abfolge von lose flottierenden musikalischen Themen, bestach das Programm des Mainzer Meisterkonzertes nicht nur durch innere Stimmigkeit seiner Einheiten, sondern auch durch Logik in der Abfolge: Die erste Hälfte Rhapsodien von Franz Liszt und Sergej Rachmaninov gewidmet, die zweite Hälfte enthielt hingegen mit Pjotr Iljitsch Tschaikowskis Fantasie-Ouvertüre „Romeo und Julia“, die ihrer Gattungsbezeichnung zum Trotz eine zyklische Form aufweist, und dessen weltberühmten Konzert für Klavier und Orchester Nr.1, das in seiner Form sehr stark der klassischen Sonate glich, stärker formal konturierte Werke.
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Frankfurter Allgemeine Zeitung (5.5.2011)
Rübezahls Wucht: Staatsorchester Rheinische Philharmonie in Mainz
Rübezahl muss ein Held sein, jedenfalls wenn Carl Maria von Weber mit seiner Ouvertüre "Beherrscher der Geister" den Berggeist des Riesengebirges in seinem Charakter geschildert haben sollte. Allerdings hat er seine Oper "Rübezahl" nie vollendet und nur die Einleitung dazu unter dem geänderten Titel 1811 als Konzertouvertüre publiziert. Beim "Mainzer Meisterkonzert" in der Rheingoldhalle mit dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie war sie unter der Leitung von Chefdirigent Daniel Raiskin ein schmissiger Auftakt mit dramatischer Wucht.
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Allgemeine Zeitung Mainz (16.3.2011)
Faun trifft auf Mandarin: MEISTERKONZERT Staatsphilharmonie mit Debussy, Bartók und Brahms
Der Dirigent Karl-Heinz Steffens stellte beim Meisterkonzert in der Rheingoldhalle zwei Werke gegeneinander, die bahnbrechend wurden für das moderne Tanztheater: „Prélude à l’après-midi d’un faune“ von Claude Debussy und „Der wunderbare Mandarin“ von Béla Bartók. Debussys „Nachmittag eines Fauns“ hat seit der Uraufführung 1912 durch den legendären Tänzer Nijinski führende Choreografen von Jerome Robbins bis Jiri Kylian zu szenischen Neuschöpfungen inspiriert. Der „Mandarin“ löste bei der Uraufführung in Köln einen Skandal aus, sodass der damalige Oberbürgermeister Konrad Adenauer weitere Aufführungen untersagt hat. Auch das hat nicht verhindert, dass spätere Choreografen wie Maurice Béjart oder Roland Petit das Werk glanzvoll rehabilitiert haben.
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Allgemeine Zeitung Mainz und
Wiesbadener Kurier (19.01.2011):
MEISTERKONZERT SWR-Sinfonieorchester spielt Werke von Beethoven und Rachmaninov
Laut Knigge sollte man nicht zu lange mit guten Wünschen für das noch junge Jahr warten. Das Veranstalten von Neujahrskonzerten hat der Freiherr in seinen Benimmregeln jedoch nicht erwähnt, weswegen das erste Mainzer Meisterkonzert 2011 mit Beethovens Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73 und Rachmaninovs 2. Sinfonie e-Moll op. 27 durchaus zu einem beschwingten Neustart einladen durfte.
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Frankfurter Allgemeine Zeitung (19.01.2011):
Raffinement statt Routine, Passion statt Pomp
Dass Serge Rachmaninow nicht nur drei große Klavierkonzerte, sondern auch drei noch größere Sinfonien komponiert hat, ist Musikfreunden heute etwas geläufiger als noch vor drei oder vier Jahrzehnten, wenngleich auch heute von einer generellen Rezeption dieser Werke kaum die Rede sein kann: Auf eine Ankündigung der ersten Sinfonie etwa muss man auch heute mancherorts zehn Jahre oder länger warten. Häufiger erklingt Rachmaninows Sinfonie Nr. 2 e-Moll op. 27, die 1907 nach der Überwindung einer akuten Schaffensblockade vollendet wurde: Der totale Misserfolg seiner Ersten hatte den Komponisten fast drei Jahre lang verstummen lassen, ehe er mit Hilfe einer psychotherapeutischen Behandlung wieder so viel Selbstvertrauen gewann, dass er sich zu einem neuen sinfonischen Anlauf imstande fühlte.
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Allgemeine Zeitung (12.05.2010):
MEISTERKONZERTE Neue Reihe mit hochkarätigen Solisten
Drei Worte bilden seit über 25 Jahren einen festen Begriff in der Mainzer Kulturlandschaft: die Mainzer Meisterkonzerte. Betont werden hierbei die lokale Verwurzelung, das Genre und vor allem die hohe, eben meisterliche Qualität des imposanten Konzertangebotes, das die Stadt Mainz als Veranstalterin, unterstützt von der Agentur Mainz-Klassik, immer wieder in die Rheingoldhalle zaubert. Noch läuft die aktuelle Saison und endet am 6. Juni mit ihrem Finale, wenn das SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg unter dem Dirigenten Pietari Inkinen und mit dem Pianisten Nicholas Angelich Schumann und Mahler musizieren wird.
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Lauter Liebe:

"Welch herrliche Melodien sind da zu finden! Es ist lauter Liebe und das Herz geht einem dabei auf", schwärmte Dvorák von der 3. Sinfonie seines Freundes Brahms. Außerdem auf dem Programm: Lieder von Gustav Mahler - "Zum Weinen schön!"
Gastspiel des SWR Sinfonieorchesters mit der gefeierten österreichischen Mezzosopranistin Elisabeth Kulman und dem Stardirigenten Michael Gielen am 23.5.2012
Virtuos:

"Es ist schrecklich emotional – aber ich liebe es!" Da geht es dem Publikum nicht anders als dem Komponisten Elgar selbst. Sein Violinkonzert spielt der Franzose Philippe Graffin, einer der bedeutendsten Interpreten dieses hochvirtuosen und zugleich poetischen Werks. Ein Eröffnungskonzert das Maßstäbe setzt. Gastspiel am 23.9.12
Unterschriften gegen drohenden Kulturabbau!
Komponisten erzählen:




